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LPR-Port

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Kompatibilität überprüfen

Zuerst sollte überprüft werden dass der Drucker, bzw. das Multifunktionsgerät auf der Kompatibilitätsliste des jeweiligen Printservers aufgeführt wird.

Ist dies nicht der Fall sein, so kann eine Funktion via LPR-Printing möglich sein.

Leider kann nicht garantiert werden dass jeder Drucker über den LPR-Port funktioniert!

LPR Port einrichten

Eventuell muss der LPR-Druckerwarteschlangennamen im Printserver eingerichtet werden, viele Geräte haben allerdings einen fest definierten. Hier darf nicht der Name des Printservers angegeben werden, sonden es muss die IP-Adresse angegeben werden. Printserver benötigen auf jeden Fall eine feste IP-Adresse, insofern die Namensauflösung im System nicht garantiert werden kann.



Zur Beachtung: Die hier aufgeführte Installation ist EXEMPLARISCH. IP-Adressen, Druckerwarteschlangennamen und das Aussehen der vorgestellten Boxen ist abhängig vom Printservermodell und dem Betriebssystem. Die Bilder zeigen in der Regel das Ausgangsbild. Anweisungen was zu ändern/ einzutragen ist, stehen unter den Bildern.

Windows Betriebssysteme

Bild:LPR_000.jpg

Als nächstes muss der Drucker Assistent von Windows gestartet werden.


Bild:LPR_001.jpg

Das nächste Fenster muss nur bestätigt werden. Es dient als Einleitung des Assistenten mit einer kurzen Beschreibung wofür dieser ist und weswegen er gestartet wurde.


Bild:LPR_002.jpg

Nun Lokaler Drucker auswählen. Bitte darauf achten dass Plug&Play deaktiviert ist!


Bild:003.jpg

Anschließend einen TCP/IP Port als neuen Anschlusstypen hinzufügen und bestätigen


Bild:LPR 005.jpg

Ein neuer Assistent startet mit einer kurzen schriftlichen Einführung. Dieser Dialog kann einfach bestätigt werden.


Bild:006.jpg

Der Druckername und der Port sind vom Gerät abhängig!


Bild:LPR 007.jpg

Nun Benutzerdefiniert anklicken und die Einstellungen aufrufen.


Bild:LPR 008.jpg

Jetzt muss LPR ausgewählt werden. Der Warteschlangenname ist wieder vom Gerät abhängig. Kann dieser Port bei einem Gerät nicht konfiguriert werden, so sollte dieser i.d.R. lp0 heißen.

Wichtig dabei ist die Schreibweise. Das Feld des Ports ist case sensitiv, weswegen auch Groß- und Kleinschreibung berücksichtig werden muss.

Information: lp0 = LP0 kleingeschrieben. Außerdem handelt es sich um die Zahl Null (0).

Die Option LPR-Bytezählung ist stark vom Drucker abhängig. Sollte es also beim Ausdruck zu Fehlern kommen, also der Drucker mitten im Druck abbrechen oder nach einer bestimmten Seitenzahl, sollte diese Option gewechselt werden.

Anschließend alle Fenster bestätigen und auf weiter klicken.


Bild:LPR 009.jpg

Der Port ist nun eingerichtet und kann verwendet werden.


Mac- Betriebssystem

Derzeit haben wir noch keine eigene Einrichtung, möchten aber solange auf diese verweisen.

Troubleshooting

RAW Druck wird nicht unterstützt

Bei manchen Betriebssystemen kann es notwendig sein, den Druckmodus "RAW" nicht zu benutzen, sondern den LPR-Druckmodus, auch wenn der Printserver dieses Format unterstützt. Kunden berichten von Problemen unter anderem von Windows7

Bidirektionale Unterstützung ausschalten

Bidirektionales Drucken und DOS-Druck
Bidirektionales Drucken und DOS-Druck


Über die Druckereigenschaften - Anschlüsse kann man die "bidirektionale Kommunikation" deaktivieren, was die Datenmenge, die über Printserver oder USB-Adapter gesendet werden stark reduzieren kann.



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DOS-Druck

Für DOS-bzw. DOS-Box-Anwendungen kann es erforderlich sein, dass über den LPT1 gedruckt werden muss. Wenn dann "nur" ein LPR-Port zur Verfügung steht, kann unter den Druckereigenschaften-Anschlüsse der Druckerpool aktiviert werden, der zutreffende LPR/TCP-IP-Port UND der LPT1 (als Beispiel) ausgewählt werden.

Dann kann in der DOS-Box die Druckausgabe an den LPT1 erfolgen, worauf der Druckdienst vom Betriebssystem alle LPT1 - Drucke an den Drucker auf den LPR-Port weiterleitet.


Drucker ist ein GDI-Drucker

GDI-Drucker werden derzeit von Printservern, die ein verfügbar sind, nicht unterstützt. Ausnahmen bilden hier die Druckerhersteller, die dann sogenannte Printboxen oder Printstacks für einzelne Druckerserien vertreiben.
Alternativ können erweiterte Printserver genutzt werden, die den NetUSB-Modus unterstützen. In diesem modus können auch weitere USB-Geräte genutzt werden.

Beispiele für solche Geräte sind der DN-13007 und DN-13009.

Kompatibilitätsliste

Befindet sich der Drucker nicht auf der Kompatibilitätsliste und funktioniert nicht durch den LPR-Port, so muss leider von einer Inkompatibilität ausgegangen werden. Das Gerät kann deswegen dann nicht am Printserver betrieben werden!


Druckauftrag in Acrobat Reader bricht ab

Bei größeren Druckaufträgen kann der Druckauftrag aus dem Adobe AcrobatReader abbrechen. Man muss dann in den Printjob-Einstellungen die "Erweitert"e Option "Als Bild drucken" wählen.

Weiterführende Artikel


Rechtliches

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