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Display Data Channel

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Aktuelle Betriebssysteme erkennen per Plug & Play den Monitor und wählen die Einstellungen so, dass dieser nicht überfordert wird. Voraussetzung hierfür ist eine Unterstützung von DDC (Display Data Channel).

Inhaltsverzeichnis

Display Data Channel Versionen

DDC1

Signale vom Monitor werden an die Grafikkarte gesendet. Im 128Byte großen EDID-Block (Extended Display Identification Data) sind Informationen zu bestimmten Auflösungen enthalten. Im Vergleich zu DDC2, fehlen aber Informationen zu der idealen horizontalen und vertikalen Frequenz des Monitors. Somit werden entweder bestimmte Auflösungen nicht abgespeichert (Einstellungen setzen sich zurück), oder gar ganz verboten obwohl der Monitor diese normalerweise unterstützt.

DDC2

Hier kann die Grafikkarte auch Daten an den Monitor übermitteln, so, dass im Zusammenspiel dieser beiden Komponenten eine Kalibrierung stattfinden kann.

Die Auflösung muss somit in den meisten Fällen manuell eingestellt werden da der Grafikkarten-Treiber eventuell nicht auf die notwendigen Informationen vom Monitor zugreifen kann (bei DDC1). DDC2 Geräte sollten (normalerweise) entweder sofort in die native Auflösung des Monitors wechseln (sofern Grafikkartentreiber installiert sind) oder die idealen Auflösungen auflisten.

Troubleshooting

Die meisten Probleme mit Auflösungen passieren dadurch, dass nicht alle Geräte im Verbund den jeweiligen Standard unterstützen. Sofern nur ein Gerät im Verbund (zum Beispiel) kein DDC2 unterstützt, ist dies natürlich dann der sogenannte "Flaschenhals".

Weiterhin haben die Betriebssysteme Windows Vista und Windows 7 grundlegende Probleme mit der DDC2-Erkennung, weswegen auch fähige Geräte falsch erkannt werden.
Eine Lösung hier ist es, die Monitor-Einstellungen im Grafikkartentreiber fest zu setzen, sofern dies möglich ist. Dadurch werden die Konfigurationsversuche vom Betriebssystem ignoriert und "eingefroren". Ein Fachbegriff hierfür lautet "Setting override".
Dieses Problem lässt sich leider immer häufiger bei KVM-Switches beobachten, unabhängig des Chipsatzes und Anschluss-Typ (USB, PS/2)

Selbstverständlich muss auch ein geeignetes Kabel eingesetzt werden, dass je nach benötigter Konfiguration DDC1 oder gar DDC2 unterstützt.

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